Lost In Translation [VHS] Verloren in der Langeweile!!! – Benjamin Kirst – Gelsenkirchen
Wenn es einnen Oskar für die Langweiligkeit eines Films gebe, dann würde dieser Film ihn gewinnen.
Die Story ist in wenigen Sätzen erzählt:” Bob Harris (Bill Murray) und Charlotte (Scarlett Johansson) Treffen sich in einem Tokyoter Hotel in dem sie alleine Übernachten. Nach ein paar Langweiligen Abenden im Hotel beschliessen sie sich in der Tokyoter Innestadt zu amüsieren, was leider Mächtig in die Hose geht. Der Höhepunkt des Films ist eine langweilige und amateurhafte Karaoke einlage. Dannach gehen Bob und Charlotte zum glück wieder ihres Weges. Der Film klingt aus als Charlotte in ein Taxi steigt und davonfährt! Whärend der Taxifahrt wird die Kamera ca 10 minuten auf die vorbeigleitenden Hochhäuser gehalten. Dann ist endlich (nach 98 minuten in denen nichts passiert) Schluss puhh!
Was bleibt ist ein Leeres gefühl und die Frage. Was das ganze jetzt sollte!!Der Film hätte nachdem was vorgefallen, Äh nicht vorgefallen ist nur ca 5 minuten dauern dürfen.
Der Film hat weder einen Plot noch ürgendeine Aussage mit der man was Anfangen könnte. Das einzige was durchkommt ist das die Japaner eine merkwürdige Art des Nachtlebens haben, aber auch das hab ich bereits in Dokumentarfilmen wesentlich besser gesehen. Es ist auch gar kein Spielfilm, da eigentlich gar nicht geschauspielert wird!
Das schlechteste ist jedoch die Kameraführung. Die Kamera wird einfach ürgendwo in eine ecke gestellt und dort ca 10 minuten stehen gelassen, bis die nächste Scene folgt und die Kamera in eine andere Ecke gestellt wird.
Um meinen Filmgeschack einordnen zu können: meine Lieblingsfilme sind: Local Hero, Shipping News und Legenden der Leidenschaft!
Alles sehr tiefsinnige Filme!
Ich hatte vorab gehoft das ich auch Lost in Translation dort einreihen könnte. Leider hat sich Sofia Copolla in dem Zwanghaften bemühen einen ganz anderen Film zu drehen völlig verrant!!!
Das ist auch überhaupt gar kein Film!! Also sich nachts um 3 Uhr im öffentlich rechlichen diese Mitschnitte einer Zugfahrt anzuschauen geht etwa in dieselbe richtung, ist nur aufgrund der wechselnden Landschaft doch noch etwas spannender!
Bill Murray spielt einen Schauspieler der, in dieser einfach wunderbaren und grandiosen Komödie, sich zwischen Frustation und Humor befindet.
Scarlett Johannsen spiel dieses jugendliche, einsame verloren wirkende Mädchen.
Die beiden treffen sich zufällig in der Hotelbar in der Weltmetropole Tokyo.
Die Stadt ist den beiden zu schnell, zu knallbunt und zu laut für sie…
Der Film sehr melancholisch, unglaublich berührend…
Man kann ihn weder der Kategorie Komödie noch Romantik einordnen. Ich bin hellauf begeistert und mußte ihn mir gleich mehrmals ansehen.
Der Film enthät grandiose Szenen die mehr als 1000 Worte aussagen.
Kaufen
Kaufen
Kaufen : Wie in einem angenehmen Traum umgibt Sofia Coppolas Lost in Translation den Zuschauer mit einer Aura aus fantastischem Licht, stimmungsvoller Geräuschkulisse, faszinierender Liebe und einem Gefühl von Déjà-Vu, selbst wenn man noch nie jene neonbeleuchtete Version von Tokio besucht hat.
Genauso ergeht es auch Bob Harris. Der etwa 50-jährige Schauspieler hat einen lukrativen Vertrag für eine Whiskey-Werbekampagne unterschrieben, anstatt etwas Gutes für seine Karriere oder seine weit von ihm entfernte Familie zu tun. Nachdem er Probleme mit dem Jetlag und seinem japanisch sprechenden Regisseur hat und sich in der Großstadt nicht zurechtfindet, freundet er sich mit der 25-jährigen verheirateten, aber unter Liebeskummer leidenden Charlotte an, die mit enormer Gelassenheit von der 18-jährigen Scarlett Johansson verkörpert wird. Selbst bevor sie von ihrem Ehemann, einem Fotografen, beinahe verlassen wird, fühlt sie sich ebenso wie Harris verloren, wobei ihr zudem noch ihre Jugend im Wege steht.
Wie Charlotte und Bill ihre Seelenverwandtschaft entdecken wird man als Zuschauer noch über Jahre hinweg in Erinnerung behalten. Der Film unter der Regie von Sofia Coppola (The Virgin Suicides) besticht mehr durch seine Atmosphäre als das Drehbuch: Wir wirbeln durch Tokioter Partys, Karaoke-Bars und das seltsame Nachtleben, bis wir immer in dem unmöglich edlen Hotel landen, wo die beiden abgestiegen sind. Die Anflüge bittersüßer Einsamkeit von Bill und Charlotte werden klug und romantisch behandelt, aber anders als in modernen Filmen aus Hollywoodstudios handelt es sich hierbei nicht um eine Hals-über-Kopf-Liebesromanze.
Sicher und beständig endet der Film in einem viel diskutierten Schlussakkord, der manche vielleicht ein wenig vor den Kopf stoßen wird, aber dennoch jene Filmliebhaber, die schon immer “Paris im Herzen trugen”, mit einer neuen cineastischen Liebeserklärung belohnt. –Doug Thomas Lost In Translation [VHS]